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HIV/AIDS - Und was Sie vorbeugend tun können

Was ist AIDS?

AIDS ist die Abkürzung für den englischen Begriff “Acquired ImmunoDeficiency Syndrome” (deutsch: erworbenes Immunschwäche-Syndrom) und steht für eine bestimmte Kombination von Symptomen. Zahlreiche einzelne Krankheiten können im Verlauf von AIDS auftreten. AIDS ist eine Krankheit, die durch das HI-Virus (“Human Immunodeficiency Virus“, menschliches Immunschwäche-Virus) ausgelöst wird. Von der Ansteckung mit dem Virus bis zu den ersten Symptomen der Krankheit vergeht oft ein langer Zeitraum. In dieser Zeit kann das HI-Virus jedoch schon an andere Menschen, z.B. den Sexualpartner, weitergegeben werden. In den letzten 25 Jahren hat sich die Verbreitung des HI-Virus zu einer Pandemie ausgeweitet, die mittlerweile bereits ca. 25 Mio. Menschenleben gekostet hat. Heutzutage sind bereits über 30 Mio. Menschen weltweit mit dem HI-Virus infiziert. Die Zahl steigt weltweit stetig. In Deutschland ist sie allerdings im letzten Jahr erfreulicherweise gesunken, so die aktuellen Zahlen des Robert-Koch-Instituts.

Die AIDS-Erkrankung verläuft in mehreren Phasen. Je weiter fortgeschritten die Krankheit ist, desto mehr Symptome treten auf. Gegen Infektionen, die einem gesunden Menschen nichts anhaben können, kann sich der geschwächte Körper nicht mehr wehren (opportunistische Infektionen). Diese Krankheiten führen nach und nach zum vollen Ausbruch von AIDS und letzten Endes zum Tod.

Wenn Sie den Verdacht haben, sich infiziert zu haben, sollten Sie möglichst bald einen Arzt aufsuchen, idealerweise innerhalb von zwei Stunden, um eine PEP (Postexpositionelle Prophylaxe) durchführen zu lassen! Diese ist bereits nach längstens 72 Stunden nicht mehr sinnvoll.

Was ist HIV?

HIV ist ein Virus, das HI-Virus (“Human Immunodeficiency Virus", menschliches Immunschwäche-Virus). Es gibt zwei verschiedene Typen des HI-Virus. Der Typ 1 wurde 1983 das erste Mal beschrieben (Typ 2: 1986). Die erste nachweisliche HIV-Infektion gab es jedoch bereits 1959 in Zaire. Vermutlich liegt der Zeitpunkt der allerersten menschlichen HIV-Infektion jedoch noch eher, im frühen 20. Jahrhundert. Wie sich das Virus entwickelt hat, ist unklar. Fest steht jedoch, woher: aus einem Virus (SIV), das zuerst nur bei Affen, später auch bei Menschenaffen vorkam. Es gibt verschiedene Typen des HI-Virus, die regional unterschiedlich stark gehäuft auftreten.

Das HI-Virus ist ein Retrovirus, das sich in menschlichen Zellen festsetzt, die dadurch zu Wirtszellen werden. Das HI-Virus besteht also zum Teil aus menschlichen Zellbestandteilen. Dadurch “versteckt” es sich gewissermaßen vor dem menschlichen Immunsystem. Es zerstört die Wirtszellen und auch umliegende, andere Zellen. In den Anfangsstadien kann dieser Zellverlust durch Neubildung von Zellen kompensiert werden. Gleichzeit sorgt das HI-Virus dafür, dass der menschliche Körper im Laufe der Zeit keine anderen Virus-Erkrankungen mehr bekämpfen kann. Denn beim Versuch werden, anstatt die Krankheit zu bekämpfen, weitere HI-Viren freigesetzt. Das macht die Behandlung so schwierig!

Die unbehandelte HIV-Infektion verläuft in mehreren Phasen. Die akute HIV-Infektion erfolgt schon kurze Zeit nach der Ansteckung und dauert längstens vier Wochen. Durch die starke Ähnlichkeit zu einer gewöhnlichen Virus-Grippe bleibt sie meist unerkannt. Dabei ist eine frühe Diagnose für die Therapie und das Verhindern weiterer Neuinfektionen immens wichtig!
In der folgenden, mehrjährigen Latenzphase (“Ruhephase“) treten kaum Symptome auf. Eine schleichende Veränderung der Blutwerte, erste Erkrankungen, die auf ein schlechter funktionierendes Immunsystem hindeuten, sowie eine schleichende Lipodystrophie (eine Veränderung des Unterhaut-Fettgewebes, mit dem Risiko an Diabetes/Herz-Kreis-Lauf-Erkrankungen zu erkranken) bleiben zumeist unbemerkt.
Danach kommt es schleichend zu einem schweren Immundefekt, der schließlich zu AIDS führt. Da eine HIV-Infektion nicht heilbar ist, führt sie unweigerlich früher oder später zum Tod des Betroffenen. Durch eine gute, möglichst frühzeitige medikamentöse Behandlung wird nicht nur der Verlauf der Krankheit verlangsamt, sondern auch die Lebensqualität deutlich verbessert.

Wie wird HIV übertragen? Und wie nicht?

HIV ist ein Virus, der relativ schwer übertragbar ist. Er wird bereits durch die üblichen Hygienemaßnahmen (in Haushalt, Krankenhaus, Tattoo-Studio etc.) unschädlich gemacht.

Eine Infektion durch Tränen, Kot, Urin, Schweiß und Speichel ist nach heutiger Erkenntnis sehr unwahrscheinlich. Denn erstens ist die Konzentration des HI-Virus sehr gering und zweitens spricht die Art der Verbreitung gegen eine sogenannte Tröpfcheninfektion. Auch durch stechende Insekten oder andere Tiere kann kein HIV übertragen werden.

Viele Menschen haben Angst, einen HIV-positiven Menschen zu berühren oder mit ihm zusammenzuarbeiten. Aus diesem Grund finden Sie hier eine kurze Übersicht, wie Sie sich nicht anstecken können:

  • Mit Küssen
  • Gemeinsam aus einem Glas trinken, gleichen Teller/Besteck benutzen
  • Beim Umarmen, Händeschütteln, Streicheln
  • Beim Spielen und Sport treiben
  • Beim Besuch eines Schwimmbades bzw. einer Sauna
  • Gemeinsame Benutzung von Toiletten, Handtüchern, Bettwäsche
  • Durch Anhusten/Anniesen
  • Beim Zusammenarbeiten/-wohnen

Und hier eine (sicherlich unvollständige) Zusammenfassung möglicher Übertragungswege:

  • Bluttransfusionen
  • “Nadel teilen” bei Drogensüchtigen
  • alle Arten sexueller Kontakte (oral, vaginal und anal)
  • über die Muttermilch
  • bei der Geburt
  • bei Kontakt offener Wunden oder leicht verletzlicher Stellen mit HIV-infiziertem Blut/Sperma/Scheidensekret/Liquor

Die Viruslast (und damit die Wahrscheinlichkeit, jemanden zu infizieren) ist bei HIV-infizierten Menschen kurz nach der Infektion besonders hoch, ebenso wie im späten Verlauf. Dazwischen nimmt sie etwas ab.

Eine mögliche Ansteckung über Bluttransfusionen ist in Deutschland kaum noch wahrscheinlich, (0,0001 %) da es mittlerweile zuverlässige HIV-Tests für Spenderblut gibt. Auch für HIV-positive (werdende) Mütter wird in Deutschland sehr viel möglich gemacht, auch durch Aufklärung, um eine Infektion des Kindes zu verhindern (das Risiko liegt dann bei ca. 2%). Gemeinnützige Vereine und Hilfsorganisationen übernehmen vor allem in großen Städten die Aufklärungsarbeit bei Drogensüchtigen. Dort werden auch saubere Nadeln etc. verteilt. Zu dieser Thematik finden Sie z.B. hier weiterführende Informationen:

Eine Übertragung bei lebensrettenden Maßnahmen ist bisher noch nicht beschrieben wurden. Einmalhandschuhe schützen vor dem Kontakt mit Blut oder anderen Körperflüssigkeiten. Angst vor HIV ist kein Grund, lebensrettende Maßnahmen zu unterlassen!

Ein sehr viel größerer Anteil der Neuinfektionen weltweit geschieht durch sexuelle Kontakte. Mehr dazu im Artikel "Safer Sex - Aber wie?".

Diagnose von HIV

Wichtig: Ein HIV-Test darf nur mit Zustimmung des Betroffenen durchgeführt werden. Ein anderes Handeln ist rechtlich nicht zulässig. Eine HIV-Infektion ist in Deutschland (anonym!) meldepflichtig. Die Kosten für einen HIV-Test beim Arzt werden in Deutschland nicht von den Krankenkassen übernommen! Fragen Sie Ihren Arzt nach dem aktuellen Preis. Viele Gesundheitsämter/AIDS-Hilfen bieten einen kostengünstigeren, bzw. kostenlosen HIV-Test an! Informieren Sie sich dazu vor Ort.

Es gibt mehrere Arten von HIV-Tests. Der Suchtest (z.B. ELISA-Suchtest) soll möglichst viele Infektionen erkennen. Dieser Test wird üblicherweise vom Hausarzt durchgeführt. Vom Test bis zum Ergebnis vergehen ca. 3-4 Tage. Der Test soll nachweisen, ob sich im Blut Antikörper gegen HIV oder ein bestimmtes Protein (p24-Antigen) aus der Umhüllung des Virus befinden. Er liefert manchmal ein falsch- positives Ergebnis (0,02%). Aus diesem Grund ist es z.B. in Deutschland vorgeschrieben, bei jedem positivem Ergebnis einen Bestätigungstest (z.B. Western-Blot-Bestätigungstest) durchzuführen.
Auch ein negatives Ergebnis bedeutet leider nicht automatisch, hundertprozentig keine HIV-Infektion zu haben. Denn erst ca. 3 Monaten nach einer Infektion ist diese mit einem Test relativ sicher feststellbar (95-99%).

Der teuerste und sicherste HIV-Test ist der RT-PCR-Test, der den HI-Virus selber im Blut nachweist. Dieser Test wird z.B. an Blutspenden durchgeführt, bei Neugeborenen (die eine HIV-Positive Mutter haben) oder bei in der Rettungsstelle bei Verdacht auf eine akute HIV-Infektion. Außerdem dient er zur Verlaufskontrolle während der antiretroviralen Therapie.

Es gibt auch Point-Of-Care-Tests, die bereits nach wenigen Minuten ein Ergebnis anzeigen. Solche Schnelltest bieten bereits viele AIDS-Hilfen in Großstädten wie z.B. Berlin, Frankfurt oder Köln an. Auch in Entwicklungsländern wird er häufig durchgeführt, da er meist die einzige Möglichkeit ist, eine HIV-Infektion nachzuweisen. Ein Schnelltest ist auch sinnvoll, wenn eine schnelle Abklärung nötig ist, z.B. bei einer Operation, wenn sich der Chirurg verletzt.
Ein Schnelltest zuhause, ohne ärztliche Überwachung, ist kein sicherer Nachweis, nicht mit HIV infiziert zu sein! Bei einem positiven Ergebnis sollten Sie einen Arzt konsultieren, um weitere Tests durchführen lassen, bzw. die Behandlung einzuleiten.

Da in manchen (afrikanischen) Ländern ein HIV-Test unbezahlbar bzw. nicht allumfassend durchführbar ist, wird die Diagnose mithilfe der Bangui-Definition durchgeführt. In einer Tabelle werden bestimmte Symptome aufgeführt, für die es jeweils eine bestimmte Zahl an Punkten gibt. Wenn über 12 Punkte erreicht werden, und kein Ausschlusskriterium vorliegt (z.B. Krebs) wird die Diagnose AIDS gestellt. Auch für Kinder gibt es eine angepasste Version der Bangui-Definition.

Behandlung von HIV/AIDS

Eine HIV-Infektion ist (derzeit noch) nicht heilbar. Auch wenn es heutzutage möglich ist, mit der richtigen Therapie relativ lange zu leben, und sich auch die Lebensqualität der Betroffenen deutlich verbessert hat - eine HIV-Infektion führt früher oder später zu AIDS und zum Tod des Infizierten. Zusätzlich zu den unten aufgeführten Therapien gegen das HI-Virus an sich werden die Begleiterkrankungen und AIDS-definierenden Erkrankungen meist gesondert behandelt. So ist es z.B. nötig, Antimykotika gegen Pilzerkrankungen einzusetzen, oder Antidiabetika, wenn sich durch die häufig auftretende Lipodystrophie ein Diabetes entwickelt hat. Außerdem gibt es Medikamente gegen die zahlreichen Nebenwirkungen der ART-Wirkstoffe. Dazu kommen Medikamente und Hilfsmittel (z.B. eine mobile Sauerstoffversorgung), die die Lebensqualität von AIDS-Kranken vor allem im Endstadium verbessern. Es ist in jedem Fall und jedem Stadium der Erkrankung wichtig, dass der behandelnde Arzt genau über die HIV-Infektion Bescheid weiß, um die Behandlung optimal abzustimmen. Hier eine kurze Übersicht über die häufigsten HIV-Therapien.

Postexpositionelle Prophylaxe (PEP): Die PEP wird so kurz wie möglich nach der wahrscheinlichen Infektion durchgeführt. Sie besteht aus mehreren Maßnahmen, angefangen von allgemeinen Maßnahmen z.B. vom Waschen der Geschlechtsteile, dem Ausdrücken von Stichwunden (unsauberes Spritzbesteck!) oder dem Desinfizieren von Wunden. Auch antiretrovirale Medikamente werden vorbeugend gegeben. Aus diesem Grund ist es sehr wichtig, so zeitnah wie möglich einen Arzt aufzusuchen! Die Behandlungsdauer beträgt ca. 4 Wochen. Die Kosten für die Behandlung werden von der Krankenkasse übernommen, wenn tatsächlich ein Infektionsrisiko bestanden hat. Ob dies der Fall ist, muss ein Arzt/eine Ärztin eingeschätzt werden.
Ob durch eine PEP eine HIV-Infektion wirklich verhindert wird, ist nicht sicher erforscht.

Antiretrovirale Therapie (ART): ART ist die Einnahme von HIV-unterdrückenden Medikamenten. Leider entwickelt sich schnell eine Resistenz des HI-Virus gegen die Wirkstoffe. Eine einmal begonnene ART sollte deswegen nicht abgebrochen werden! Eine regelmäßige Tabletteneinnahme ist unumgänglich. Um einen höheren Erfolg in der AIDS-Therapie zu erreichen, wurde aus der ART die Kombinationstherapie HAART entwickelt.

Highly activated antiretroviral therapy (HAART): HAART ist eine medikamentöse Therapie mit einer Kombination von mindestens drei antiretroviralen Wirkstoffen. Ziel ist es, den Ausbruch der Krankheit AIDS soweit wie möglich hinauszuzögern. Die Viruslast wird unter die Nachweisgrenze gedrückt, und das Immunsystem gestärkt. Auch eine erfolgreiche Therapie mit HAART bietet keine Heilung gegen HIV! Die Behandlung mit einer HAART befindet sich ständig in der Entwicklungsphase. Dementsprechend gibt es immer wieder neue und national unterschiedliche Empfehlung, wann der beste Startzeitpunkt für eine HAART ist.

Eine Impfung gegen HIV gibt es bisher noch nicht. Alle Versuche scheiterten bisher an der schnellen Mutationsfähigkeit des HI-Virus.

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